Die Stadtmauer


 
Im Jahre 1268 wird eine Besteuerung von einem Denar pro Warenpfund eingeführt, um die Stadtmauer zu finanzieren. Als Louis IX. stirbt, besteht das Fundament der Stadtmauer noch aus Teilentwürfen. Sein Sohn Phillipp III der Kühne veranlasst die Wiederaufnahme der Bauarbeiten im Jahre 1272 und zieht später gegen das Königreich Aragon in den Krieg.  Die katalanische Flotte zieht daraus ihren Nutzen, um die Kontrolle über die gesamte Küste des Languedoc-Roussillon zu übernehmen. Die Bauarbeiten, die von den Kämpfen unterbrochen wurden, werden 1285 auf Wunsch Philipp IV der Schöne wieder aufgenommen. Zu Beginn des 16. Jh. wird die Stadtmauer fertig gestellt. Es handelt sich um ein nahezu perfektes Viereck, das von Türmen strotzt und viele Tore zählt. Die Pläne dafür wurden von Louis IX und seinem Architekten Eudes de Montreuil entwickelt. Das gesamte Fundament ruht auf einer Plattform aus Holz, die bis auf den Grund von eingekeilten Eichenpfählen gestützt wird. Die Stadtmauer erstreckt sich über 1634 Meter.